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 GH Stadtfest - die jüngere Generation

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Magnolia Morgan
M A R Y
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BeitragThema: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Do Jan 10, 2019 12:44 pm

Arrow MAI JAHR 23 - #emags #epenn

Magnolia schloss für einen Moment die Augen und genoß diese sanfte kühle Brise, die ihr über das Gesicht kitzelte. Es war wahrhaftig ein wunderschöner Tag. Besseres Wetter hätten sich die Veranstalter des jährlichen GH-Stadtfestes wirklich nicht wünschen können. Es versprach jetzt schon, am ersten Tag, ein voller Erfolg zu werden.
Unter normalen Umständen könnte Mags diese glücklichen Zufälle auch genießen und sich einfach mit der Stimmung mitreißen lassen. Aber ihre Laune war dezent getrübt, da ihre Fernbeziehung schon viel früher begann, als eigentlich gedacht. Jeremy war ständig unterwegs wegen diesen super tollen, grandiosen Praktikum, dass er (oder sein Vater HUST) ergattert hatte. Nicht falsch verstehen, Mags gönnte es ihm ja wirklich. Aber alles in allem lebte Jer nicht sein Leben sondern lief genau in diese Schiene hinein, wo ihn seine Eltern (vor allem wohl sein Vater) haben wollten.
Sie wollte deswegen aber nicht mit ihm streiten, also behielt sie ihre Meinung einfach für sich. Etwas, das sehr untypisch für sie war.
Auch aus Magnolias Plänen, direkt nach dem Schulabschluss den Rucksack zu packen und die Welt zu erkunden, wurde nichts. Grund dafür war auch wieder ihre Beziehung. Eigentlich hatten sie und Jeremy das gemeinsam machen wollen, um Erfahrungen zu sammeln, das Leben zu genießen und zu leben, bevor dieser ernste, triste Alltag losging. Nur jetzt begann für Jeremy das eben schon vorher - und Magnolia hatte es nicht geschafft, einfach alleine zu planen und aufzubrechen. Also hatte sie sich entschieden, ihr Jahr in Freiheit aufzuschieben (böse Zungen würden nun behaupten, sie hätte auch diese Idee komplett aufgegeben) und sich ebenfalls zuerst ihrer Ausbildung zu widmen.
Dann hätten wir wohl schon 2 Dinge, die nicht sehr typisch für Magnolia Morgan waren. Aber wen interessierte schon, was typisch für sie war und was nicht? Wen kümmerte es, ob sie ihre Ideale verriet, sich selbst verriet und vielleicht gar nicht mehr sie selbst war?
Richtig. Niemanden. Ihre Mum hatte ihren neuen Plan zwar mit einen Stirnrunzeln gelauscht, aber keine Einwände erhoben. Jeremy blühte gerade so auf mit diesen neuen Aufgaben, dem fiel wahrscheinlich gar nicht auf, dass Magnolia derzeit so gar nicht blühte. Nicht wirklich, zumindest.
Aber so war es mit dem Erwachsenwerden, richtig? Man musste auch mal Entscheidungen treffen, die einem nicht so ganz in den Kram passten. Oder manche Entscheidungen akzeptieren.
Wie zum Beispiel die Entscheidung ihrer Mum, Ethans Dad zu daten, ihn zu lieben, mit ihm zusammenzuziehen.
Nein, Magnolia war kein Gegner und nein, sie würde Jacobs Pläne für heute auch nicht zerstören. Das machte sie nicht mehr. Vielleicht machte sie es auch nur nicht mehr, weil ihr Partner in Crime ihr dafür fehlte. Und genau der war mitunter der Grund, wieso Magnolia - so schön es war, ihre Mutter wieder so glücklich zu sehen - immer noch ein flaues Gefühl in der Magengegend hatte. Sie fühlte sich durch diese Verbindung einfach in etwas beraubt. Als hätten sie ihr und Ethan ... einfach alles genommen. Alles, was sie hätten werden können, alles, was zwischen ihnen doch immer schon in der Luft stand. Einfach alles.
Das konnte sie natürlich nicht laut sagen - jeder würde sie für irre halten. Schließlich hatte sie einen Freund, sehr lange sogar. Wie sollte sie diese Gedanken dann erklären können? Wie sollte sie erklären, dass sie - trotz allem - noch immer das Gefühl hatte, dass ihr Kapitel mit Ethan noch nicht zu Ende war? Wobei nein, Ethan ist nicht nur ein Kapitel in ihren Buch. Ethan ist das verdammte Buch.
Wieso sie sich gerade mit diesen Gedanken quälte, an einen so schönen, stressfreien Tag? Tja ganz einfach: Weil sie hier saß, neben Ethan und der tatsächlich seine blonde Freundin von Weihnachten mitgeschleppt hatte. Ja, richtig gehört, groß, blond, wunderschön und hatte mehr Kurven als Magnolia je haben würde. Leider war sie nett und Ethan fraß ihr aus der Hand - beinahe wortwörtlich, so wie sie sich das Stück Kuchen hier teilten.
Ok, Magnolia wollte gerade nicht so sein. Vielleicht war sie auch nur frustiert, weil Jeremy nicht hier war und ließ das an Ethan und seiner neuen Flamme aus? Mags schob ihre Sonnenbrille nach oben auf den Kopf, als bräuchte sie für diese Frage einen besseren Blick. Nein, das war es nicht. Irgendetwas passte ihr an Penny nicht, das sagte ihr einfach ihr Bauchgefühl.
"Also." unterbrach Mags schließlich die beiden Turteltauben. "Penny, du fährst heute schon wieder, habe ich das richtig gehört? Dann verpasst du ja noch ... gefühlt alles! Die richtige Action beginnt ja erst."

"Ja, das ist richtig." Penny hätte sich beinahe verschluckt an den Stück Kuchen. Sie wusste die Gastfreundlichkeit und Höflichkeit hier wirklich von jedem sehr zu schätzen. Aber sie merkte schon, dass sie sich wieder nach ein wenig Ruhe sehnte, nach ... ihrer kleinen Wohnung, ein wenig für sich sein. So lange hielt sie es in so einen Trubel nicht aus, Ethan verstand das. Nur wie sollte sie das anderen erklären? "Die Action überlasse ich dann euch. Für mich war der Schießstand schon Action genug." Penny hob den Teddybären, den Ethan für sie geschoßen hatte, auf den Tisch. "Und ein Andenken hab ich auch schon." Sie drückte Ethan einen Kuss auf die Wange und stand dann auf. "Bevor ich los muss, hole ich uns noch was zu Trinken, ok?" - "Was zu trinken? Das klingt ja zauberhaft!" Mrs Green - Olivia Green, Ethans Oma - erwischte Penny wohl in einen ungünstigen Moment und hakte sich gleich bei ihr ein. "Holen wir uns doch etwas gemeinsam, dann können wir uns kennen lernen!" Penny nickte zwar, sah aber etwas hilfesuchend zu Ethan. Nur war es zu spät, sie war längst in den Fängen der Großmutter ihres Freundes.

Magnolia beobachtete das Szenario mit einen Schmunzeln. Tja, gegen diese Greens konnte man sich einfach nicht wehren. "Du nimmst sie mit zu Familienfeiern, du lässt sie mit deiner Oma fortgehen..." fasste Mags zusammen und sah grinsend zu Ethan. "Es ist dir wirklich ernst mit ihr, mhm?"

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Do Jan 10, 2019 8:17 pm

Ethan sah Magnolia einen MOment an. Er war sich nicht sicher, wie sie diese Aussage meinte. Neutral teilhabend an seinem Leben? War da Kritik dabei oder wollte er sich nur provoziert fühlen von dieser Frage?
"Ja.", antwortete er knapp, aber ehrlich. Ja, es war ihm ernst mit Penny. "Wir sind jetzt bald auch ein halbes Jahr zusammen.", sagte er dann. Es war eine Frage der Rechnung. Ihren ersten Abend hatte sie um einiges eher miteinander verbracht als dass sie offiziell dieses Gespräch des Zusammenseins geführt hatten. Aber wie so oft hatte er das Gefühl, sich vor Mags irgendwie rechtfertigen zu wollen. Als sei es für sie ein Problem, dass er eine Freundin hatte und die nicht sie war. Dabei war das lächerlich. Magnolia hatte einen Freund, schon lange und auch schon wesentlich länger als sie mit Ethan zusammen gewesen war. Sie gönnten einander inzwichen ja auch das Glück, oder?
Ethan sah Mags nahdenklich an, als könnte er so herausfinden, ob sie ihm das Glück wirklich gönnte.
"Wie läuft es bei dir und Jeremy?", fragte Ethan nun aber, um von sich abzulenken. Tatsächlich war er aber auch von dem Gespräch abgelenkt, weil er doch zu Penny und seiner Oma schaute. Penny schlug sich gut bisher und jeder schien sie zu mögen. Seine Oma aber würde dem Ganzen noch einen richtigen Gütestempel verleihen und so sehr Ethan Wert auf seine Eigenständigkeit legte und betonte, wie egal ihm die Meinung von irgendwem war - so wichtig war ihm wohl die seiner Großmutter. Er war eben doch ein Familienmensch durch und durch, auch wenn er das manchmal abstreiten wollte.
"Mh klar."; sagte er zu Magnolia, obwohl er sich nicht ganz sicher war, wobei er jetzt zustimmte. Penny zeigte auf verschiedene Kuchen, die seine Großmutter zu bestellen schien. Unverfängliche Situation, aber seine Oma würde ja dohc auf alles achten und wenn sie irgendwas nicht mochte, entschied sie sich vielleicht, Penny nicht zu mögen? Das wäre sehr schade, er mochte Penny doch so gerne.


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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Do Jan 10, 2019 8:35 pm

Magnolia war sich auch nicht sicher, wie sie diese Aussage meinte. Natürlich freute sie sich für Ethan, wenn er glücklich war. Sie wollte nichts anderes für ihn. Gleichzeitig wusste Mags es aber einfach besser. Sie kannte ihn einfach. Sie wusste, was er brauchte, wie er es brauchte, wie er tickte, wie man mit ihm umgehen musste. Sie sah allein an seinen Blick schon, dass er sich von ihrer Frage allein schon provoziert fühlen wollte. Dabei ging es Mags immer nur um sein Wohlbefinden. Immer.
"Wow echt? Die Zeit vergeht..." Genau genommen war es bestimmt kein halbes Jahr, schließlich war Weihnachten erst 5 Monate her und damals war das zwischen ihnen noch nicht so fix gewesen, oder? Maggie konnte sich dunkel an diesen Abend erinnern, der zu den endgültigen Bruch zwischen ihrer Mum und ihrer Tante geführt hatte.
Während Ethan sie so beobachtete, versuchte sie gekonnt ein Pokerface aufzusetzen. Nur was versteckte sie? Was genau wollte sie vor Ethan gerade verbergen? Was genau lächelte sie hier so ungläubig breit weg?
Vielleicht hatte er Recht. Vielleicht war keine Frau an Ethans Seite gut genug für ihn. Weil Mags sich für die beste Wahl befand. Weil sie insgeheim alle anderen Frauen nicht ausstehen konnte, die diese Chance mit ihm bekamen.
Allein solche Gedanken wären furchtbar, deswegen lächelte sie einfach nur breit. Nur hielt das Lächeln nicht lange, weil Ethan gleich zum Gegenschlag ausholte. Wenn er ehrlich war, war im auch kein Kerl an Magnolias Seite recht. Nicht, das Mags so viele Kerle gehabt hatte - genau genommen 2. Das Ethan Jeremy nicht leiden konnte, war nicht mal mehr ein Geheimnis, es war bekannt. "Ähm. Super." Sie bemühte sich gar nicht, irgendetwas zu beschönigen. Ethan würde sie sowieso durchschauen. Zumindest, wenn sie seine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte, was gerade nicht der Fall war. "Er ist zwar nicht hier, er ist nie hier, aber ... wir wollten das ja probieren also ... " Mags beobachtete Ethan, der ihr absolut nicht zuzuhören schien.
"Achso? Du bist dabei?" antwortete sie auf Ethans Alibi-Antwort. "Ich dachte nicht, dass du auf sowas stehst aber hey, der guten alten Zeiten willen bin ich dabei." Sie rutschte ein wenig näher zu ihm und legte ihm eine Hand auf seinen Oberschenkel. "Aber wie steht Penny eigentlich zu einen Dreier mit deiner Exfreundin? Sie ist zwar nicht mein Typ, aber ... hach, was solls, wir sind doch nur einmal jung, oder?" Tja, das verdiente Ethan jetzt aber, wenn er ihr nur mit halben Ohr zuhörte! "Das du überhaupt mit ihr hier bist, wenn theoretisch das Haus leer steht. Weißt du noch, wir haben das Hotelzimmer für einen Tag gar nicht verlassen..." Oh sie hatten tollen Sex gehabt. Richtig tollen Sex. Ob Ethan mit Penny auch so tollen Sex hatte? Stand es ihr zu, danach zu fragen? Wahrscheinlich nicht. Aber Ethans Abwesenheit machte es ja schier unmöglich, ein normales Gespräch mit ihm zu führen!
"Sie schafft das schon. Sie muss da alleine durch und sich behaupten." sagte Mags dann schließlich etwas versöhnlicher und nickte in Pennys Richtung. "Sonst wird sie nicht akzeptiert, du kennst deinen Clan besser als ich."

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Mi Jan 16, 2019 12:15 pm

Ethan war nicht so selbsteingenommen, dass er Magnolias Gedanken auch nur erahnen konnte. Für ihn war die Geschichte zwischen ihnen aus und vorbei, jedes Neuaufleben war auch endgültig beendet. Sie waren tolle Freunde füreinander, aber keine guten Partner in Liebesbeziehungen. Er war inzwischen mit Penny zusammen, mochte sie wahnsinnig gern und hatte eine gute Zeit mit ihr. Gleichzeitig war Magnolia ja noch viel länger mit Jeremy zusammen, es interessierte niemanden mehr, was damals zwischen Ethan und ihr gewesen war, niemand konnte sich nun vorstellen, dass Jer und sie mal nicht mehr zusammen sein würden, so gesetzt war die Beziehung. Nach außen hin zumindest. Für Ethan, der selbst in einer glücklichen Beziehung steckte und sich wenig die Mhe machte, bei Magnolia genau drauf zu schauen. Er musste ja auch nicht immer alles zerreden. Sie sagte, sie war glücklich, also freute er sich für sie ohne in Frage zu stellen, ob das wirklich stimmte. Dafür war gerade auch nicht Zeit und Ort. Heute war ein Tag der Glückwünsche und Feierei. Hoffentlich zumindest. Aber Ethan ging mal davon aus, dass Donna den Antrag seines Vaters annehmen und ihn heiraten würde. Noch ein Grund, wieso Mags und er schlicht beendet waren. Ihre Eltern würden heiraten!
Ethan runzelte die Stirn, als er aus seinen Gedanken heraus doch wieder Magnolia zuhörte. "Äh was?", fragte er irritiert, während sie kompletten Blödsinn redete. Sein Blick fiel auf sein Bein, worauf Mags ihre Hand gelegt hat. Er nahm sie und legte sie auf dem Tisch ab als sei es ein leerer Handschuh. "Blödsinn.", sagte er, seine Ohren liefen dennoch rot an. Er sollte wirklich mal darüber nachdenken, sich komisch lange Haare wachsen zu lassen, damit die Ohren verdeckt waren. Leider fand er solche Frisuren immer hässlich. Aber vielleicht würde sie Mags abschrecken, weil er dann zu hässlich war um angebaggert zu werden. Halt stopp, was passierte hier gerade!
"Ähm..." Er sah Mags immer noch irritiert an, nun aber ob des Themenwechsels. "Fragst du mich gerade, wieso ich nicht im Haus meiner Familie bin, um mit meiner Freundin Sex im Kinderzimmer zu haben?", fragte er mit erhobenen Augenbrauen. "Vielleicht weil wir beide eigene Wohnungen haben und dort so viel ungestörten Sex haben können, wie wir wollen. Und das ganz ohne wen zu belästigen. Und wenn uns danach ist, gehen wir einfach in die WG." Er sagte es frei heraus, obwohl er eigentlich zu verklemmt war, um in der Öffentlichkeit über so etwas zu reden. Aber Mags wusste das. Sie ärgerte ihn, weil sie es wollte, weil sie wusste, wie sie ihn triezen und verwirren konnte. Wohl deswegen versuchte er gar so gelassen zu reagieren.
"Sie wird sich auch behaupten. Meine Oma ist ja kein Ungeheuer.", erklärte Ethan leicht zickig. Ein wenig war ihm die Lust vergangen, mit Mags zu reden oder zumindest seine Freundin mit ihr zu besprechen.
"Vielleicht sollten wir eh bald rüber zur Polizeistation.", stellte E dann fest. Allerdings sah er da erst, dass sein Vater gerade donna traf. Sie hatten also noch Zeit, mehr über Penny oder sein Sexleben oder irgendwas anderes, das er mit Mags nicht wirklich besprechen wollte, zu reden. Cool.

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Mi Jan 16, 2019 2:18 pm

Natürlich. Für Ethan war die Geschichte aus und vorbei. Das behauptete er einfach immer, letztens erst als sie ja ihre Eltern gemeinsam inflagranti erwischt hatten. Ok, das war schon etwas länger her inzwischen aber Magnolia vergaß sowas eben nicht so schnell. Ethan war manchmal eine noch größere Drama-Queen als Maggie, was er sich selbst gegenüber aber nie eingestand. Deswegen wusste bzw. ahnte sie auch, dass Penny nicht wirklich nur das nette Mädchen von nebenan war. Sie hatte bestimmt eine Geschichte, irgendetwas, das Ethan derart faszinierte. Maggie tippte ja auf den Beschützerinstinkt, so wie Penny sich gab und Ethan sie beobachtete.
Aber Ethan vergaß oder verdrängte – gefühlt ständig – dass sie beide viel mehr waren als nur gute Freunde. Sie waren – wenn schon – der Inbegriff von besten Freunden. Egal wie oft sie schon um ihre Freundschaft gefürchtet hatten, irgendwie bekamen sie es immer wieder hin, irgendwie waren sie immer füreinander da. In Krisensituationen war es auch meist so, dass niemand anderer helfen konnte. Zumindest nach dem Tod von ihren Vater hatte ihr niemand, wirklich niemand anderer aus diesem schier nie enden wollenden Loch helfen können außer Ethan. Er verstand sie auf eine ganz eigene Weise und sie ihn doch genauso. Sie verstand nur nicht, wieso er ihre Beziehung oder das, was sie verband, immer so klein reden wollte.
Wahrscheinlich, weil das gerade seine kleine ach so perfekte Beziehung zu Penny zerstören würde. Wobei, was heißt zerstören. Magnolia zerstörte hier ja nichts. Sie fragte lediglich nach und hörte offenbar viel besser zu, als Ethan es tat. Sonst würde er, ihr bester Freund, ihr Seelenverwandter sehen, dass Magnolia gerade nicht das Leben lebte, das für sie gedacht war – und das sie unglücklich darüber war. So unglücklich, dass sie die Hilfe ihres Freundes brauchte, der aber lieber seiner blonden Freundin auf den Hintern glotzte. Typisch Mann.
Magnolia grinste nur, als seine Ohren feuerrot anlief. Es war herrlich, dieses einfache Erkennungsmerkmal bei den Greens, wenn man den richtigen Punkt erwischt hatte. Sie trank ihre Limonade aus und sah dann zu Ethan. Sie hatte absolut kein Problem damit, über Sex zu reden. Sie hatte da weniger Hemmungen, wusste aber, dass Ethan – obwohl er im Bett selbst keine Hemmungen hatte – sich da etwas schwerer tat. Aber ein wenig musste sie ihn dafür bestrafen, dass er ihr irgendwie gar nicht zuhörte!
„Du hast es Kinderzimmer genannt.“ merkte Magnolia an. „Ihr habt hier in GH aber keine eigenen Wohnungen. Ich mein ja nur.“ Sie zuckte unbedarft mit den Schultern. „Schlaft ihr denn überhaupt miteinander?“ Sie wusste nicht wieso sie diese Frage stellte. Vielleicht hatte sie das Gefühl, dass Ethan sich mehr verteidigte, als er es musste. Von wegen so viel ungestörten Sex haben wie sie wollten. Vielleicht hatten sie gar nicht so viel ungestörten Sex, wie er wollte?
„Ist es schon so weit?“ Sie sah auf die Uhr und schüttelte den Kopf. „Sie treffen sich doch gerade erst. Geben wir ihm noch ein paar Minuten, bevor er sich eine Abfuhr einfängt.“ Sie grinste breit. Nein, ihre Mum würde Jake schon nicht abblitzen lassen, auch wenn das immer wieder seine größte Sorge war. Ihre Mum war vielleicht nicht der größte Fan von Heiraten und hatte auch ein wenig mit sich gehadert, ob sie überhaupt je wieder heiraten wollte… aber sie liebte Jake so sehr, dass sie es allein seinetwegen wohl tun würde. Vielleicht wollte ein kleiner Teil von ihr aber wieder ein schönes Kleid kaufen – auch wenn ein jungfräulich weißes inzwischen wohl unangebracht war.
„Außerdem verstehe ich nicht, wieso du dich so anstellst. Ich freue mich doch für dich, wenn du tollen Sex mit deiner hübschen Freundin hast. Zumindest weiß ich, dass man mit dir tollen Sex haben kann.“ fing Mags das Gespräch von vorhin einfach wieder an, als Penny wieder zu ihnen stieß. „Ok, ich hab euch was mitgebracht bzw. deine Oma wollte, dass ich das alles mitbringe.“ Sie stellte einen Teller mit verschiedenen Variationen an Kuchen hin und setzte sich neben Ethan. „Was habe ich verpasst? Um was geht es gerade? Müssen wir schon los?“

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    So Jan 20, 2019 1:48 pm

Sie waren keine besten Freunde mehr. Mal gewesen, sicher. Aber seitdem war viel passiert und man konnte diskutieren, ob ihre Freundschaft nicht schon angefangen hatte, den Bach hinunter zu gehen, als Ethan und Magnolia sich das erste Mla geküsst hatten. Ab da hatten sie angefangen, ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen und zu opfern für eine LIebesbeziehung, die dann den Höhen und Tiefen des Lebens nicht Stand gehalten hatte. Seitdem hatte auch ihre Freundschaft Höhen und Tiefen mitgemacht. Aber sie waren nicht mehr so innig wie früher und auch wenn sie darauf vertrauten, dass der andere immer für den einen da war, wenn es darauf ankam, so spielte dennoch auch eine kleine Unsicherheit mit hinein. SIe beide waren anderweitig vergeben, sie konnten nicht mehr füreinander die Nummer Eins sein. Sie waren nicht mehr unentwegt immer füreinander erreichbar und sie sahen sich nur alle paar MOnate mal. Sie telefonierten noch nicht einmal regelmäßig oder schrieben sonderlich viel miteinander. Sie waren noch gute Freunde und sicher füreinander da, wenn sie einander brauchten. Aber mal so ausgedrückt: VIelleicht war es ganz gut, dass das in jüngster Zeit nicht so oft auf die Probe gestellt wurde.
Also verstand Ethan nicht, wieso Magnolia immer einen auf aller innigste und allerbeste Freunde machen musste, wenn sie sich dann sahen, wenn sie doch eigentlich am Leben des anderen nicht mehr so viel teilnahmen. Das war ja auch okay, sie waren viel beschäftigt. Nur rbauchten sie dann auch nicht so tun als sei es anders. Oder auf inniger tun als sie eigentlich derzeit waren.
"Ja,also können wir wohl ein Wochenende lang Pause machen, oder?" Wo sie wieder beim Thema wären: Wieso redeten sie hier über Ethans Sexleben auf einem Familienfest mit Familien um sich herum, nicht zuletzt der eigenen? WIeso tat Mags als ginge sie das alles irgendetwas an oder als hätte sie da mitzureden?
Natürlich traf sie mit der Frage auch einen wunden Punkt bei Ethan, der Penny nach wie vor alle Zeit der Welt gab und eben nicht mit ihr schlief, aber es immer mehr und mehr wollte und es langsam unterbewusst persönlich nahm, dass sie ihn doch wieder und wieder abwies. Entsprechend versuchte Ethan, auf Magnolias Frage einfach gar nicht zu reagieren, keine Regung zu zeigen. WIe immer gelang ihm das nicht sonderlich galant und da sie eben lange befreundet waren, würde Mags ihm das auch ansehen. Aber er drückte sich dennoch an einer Antwort vorbei. Das Thema war für ihn eh beendet. Er schuldete Mags keine Antwort auf diese oder auf irgendeine ihrer unangebracht intimen Fragen.
"Sie wird ihm keine Abfuhr einfahren. Hoffe ich, ich glaube noch einen Antrag kann er sich nicht aus dem Ärmel schütteln.", stellte Ethan fest zu einem Thema, mit dem er sich eindeutig besser fühlte.
Entsprechend geplagt seufzte Ethan auf, als Magnolia nicht locker ließ. "Du führst dich auf als wärst du dreizehn. Oder sechzehn, als du noch guten Sex hattest. Anscheinend solltest du daran wieder arbeiten." Aber war schlecht möglich, weil ihr damaliger Sexpartner nun nicht mehr an ihr interessiert war, was ihr anscheinend so zu schaffen machte, dass sie nonstop mit ihm darüber reden wollte! Vielleicht solte sie diese Gespräche mit Jeremy führen und ihn nach seinem Sexleben fragen. Vielleicht war das ja aktiver als Magnolia ahnte oder lieb war.
"Schade, ich wollte gerade aufstehen und zu dir kommen.", sagte Ethan, als Penny zurück am TIsch war. Er ließ Penny neben sich setzen, legte demonstrativ den Arm um sie und küsste ihre Wange. "Wir müssen noch nicht los. Glaube mein Dad hat Magnolias Mutter gerade erst getroffen und..." Ethan schaute auf die Uhr. "Wir haben noch ein wenig Zeit. Aber jetzt haben wir ja erstmal Kuchen." Und Magnolia würde es nicht wagen, die Stimmung weiter zu zerstören, wenn Kuchen hier war, den Ethan verlassen müsste, wenn er wirklich vor der Konversation fliehen musste. Das wäre nicht fair. Wenn es um Kuchen ging, wurde es ernst!
"Was für einen Ring habt ihr eigentlich ausgesucht für deine Mum? Ich dachte, Dad fragt mich nach dem Green-Ring für sie, aber.. hat er nicht.", fragte er nun Magnolia mit einem ein wenig versöhnlicheren Tonfall. Er wollte ihr zumindest die MÖglichkeit geben, weiter mit ihnen zu reden ohne ihn in den Wahnsinn zu treiben.

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    So Jan 20, 2019 5:41 pm

Vielleicht – aber nur vielleicht – lag es an Ethans manchmal echt negativer Einstellung, dass ihre Beziehung nicht so ganz funktioniert hatte. Magnolia packte jetzt keine alten Lamellen mehr aus, vor allem, weil diese uU sehr schmerzhaft waren, aber sie beide waren eben … richtige Charaktere. Da konnten schon einmal die Fetzen fliegen! Aber das war nichts Schlechtes – zumindest in der Beziehung ihrer Eltern war das ein notwendiges Übel gewesen. Es war wohl viel schlimmer, wenn man einander egal war.
Ethan war Magnolia nicht egal und daran änderte auch nichts, dass sie einander nicht mehr täglich sahen oder hörten. Aber sie hatten da wohl schlichtweg andere Ansichten. Oder Ethan war heute einfach nur super zickig, weil er eben nicht rangelassen wurde. Wie Mags darauf kam? Wahrscheinlich weiblicher Instinkt. Oder noch einfacher: Ethans Reaktionen. Sie kannte ihn eben doch schon ewig und konnte ihn besser lesen als manch anderer. Irgendetwas war da im Busch, das merkte sie eben. Wenn er weiterhin so komisch reagierte, milderte das ihre Neugier nicht wirklich.
„Ich glaube, gerade Anträge kann dein Dad sich genug aus dem Ärmel schütteln.“ widersprach Magnolia ihm, immer wieder amüsiert von diesem Dauerbrenner. Es wurde einfach nie langweilig – mhm, vielleicht doch, wenn Jake A) endlich mal wieder wirklich heiratete und B) auch verheiratet blieb. „Mhm. Das kann ich nur zurückgeben.“ murmelte Maggie in ihre Limo hinein und stellte sie dann einfach wieder auf den Tisch. Sie verkniff sich ein demonstratives Augenrollen, als Ethan so offensichtlich seine Liebe und Zuneigung zu Penny beurkundete. Dabei war man im Hause Green nicht so begeistert von der öffentlichen Zuschau-Stellung von Liebesbeurkundungen. „Oh perfekt Kuchen! Danke P!“ sagte sie stattdessen und schnappte sich gleich eines der Stücke. Teilen würde er ja noch mit ihr, oder?
Mags sah fast überrascht auf, als Ethan sie tatsächlich wieder ansprach. Oh wow, was passierte hier denn? Durfte sie jetzt wieder sprechen oder nur über Dinge, die vorab von ihm genehmigt worden sind? Waren sie hier in einer amerikanischen Talk-Show?!
„Ich kann ihn dir zeigen, ich hab ein Foto.“ Magnolia holte aus ihrer Tasche ihr Handy, wischte kurz mal hin und her und schob es dann über den Tisch zu Ethan und Penny. „Ein wenig habe ich mich an den Ring deiner Urgroßmutter orientiert. Er ist so filigran, aber dennoch so verspielt und wunderschön in den Details. Er ist auf so einfache Art wunderschön.“ begann sie nebenbei zu erzählen und sah aber den Ring auf dem Foto an. „Ich wusste, meine Mum will keinen großen, protzigen Ring. Zumindest wenn Jake will, dass sie ihn auch trägt und zwar am Finger, nicht um den Hals. Also habe wir uns schlussendlich für diesen entschieden. Zwar nicht halb so ein Juwel an Einzigartigkeit wie euer Erbring, aber … ich weiß, meine Mum wird ihn lieben. Also, wenn Jake überhaupt so weit kommt und sie Ja sagt.“ – „Aber das wird sie doch! Oder?“ Penny sah etwas bestürzt zu Ethan. Sie hatte wohl nicht damit gerechnet, dass dieser eigentlich freudige Anlass auch unfreudig enden könnte. „Ich meine, sieh dir den Ring an. Wer würde dazu schon Nein sagen?“ – „Ja, Ethan.“ klinkte Mags sich wieder grinsend ein. „Penny würde dazu offenkundig nicht Nein sagen!“

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Gestern um 6:42 pm

Es war Abend geworden und eine feste Feiergemeinschaft hatte sich gebildet und war ins RJ gezogen, wo die Bar für alle geöffnet war, die sich auch an Donna und Jacobs Glück mit ihnen freuen wollten oder die nur entspannt das Stadtfest ausklingen lassen wollten, wie es sich in GH traditionell gehörte: Mit Singen, tanzen, lachen und trinken. A propos...
Ethan schüttelte den Kopf, als Nate ihm noch einen Drink hinhielt. "Ich hatte echt genug. Habe. Habe immer noch!", betonte er lachend mit einem Blick auf sein volles Glas in der Hand. Ihm stieg hier eh schon alles zu Kopf. Kostenlosen Alkohol nutzte er nach wie vor zu leicht aus! Dabei wusste Ethan gar nicht, wer das alles hier zahlte. Wahrscheinlich teilte sein Dad sich das mit Noah auf, weder noch konnte hier einfahc alle einladen, oder? UNd trotzdem verschenkten Nate und Ben hinter der Theke reihenweise Drinks, um anzustoßen und niemand schien sich daran groß zu stören.
Sein Dad und Donna waren auf der Tanzfläche beschäftigt, während Noah versuchte, seine Frau genau dorthin zu bringen, während sie lieber mit den anderen Frauen tratschte. Selbst Ellie wuselte hier noch herum, obwohl es wirklich viel zu spät für sie war. Aber man feierte die Verlobung des Vaters wohl nur einmal im Leben. Selbst die Greens hatten früher immer nur die Hochzeiten gefeiert, das hier war also schon etwas ganz besonderes. Also war Ellie noch mittendrin und versuchte sich gar nicht erst zu setzen, damit sie nicht aus Versehen einschlief. Aber niemand schien wahnsinnig Notiz von ihr zu nehmen oder davon, dass sie wohl langsam mal ins Bett sollte.
Auch Ethan machte sich um Ellie keine Gedanken. Stattdessen war ihm aufgefallen, dass Magnolia vor Ewigkeiten nach draußen gegangen war und von dort nicht wieder herein. Und ihre Zickereien hin und her, sie passten ja immer noch aufeinander auf. Und Maggies Stimmung war irgendwann gekippt, das hatte Ethan mitbekommen, also wollte er nach ihr sehen. Vor wem nochmal rechtfertigte er sich hier? Er konnte nach Magnolia sehen, wann er das wollte. Und er wollte, weil sie eben Freunde waren!
Ethan schlüpfte aus dem HIntereingang des RJ in den Hof. Hier war er schon so oft gewesen früher. Hier hatte er schon so oft gesessen und über das Leben nachgedacht. Nicht selten mit oder wegen Magnolia.
Und genau die fand er an genau der Stelle wie früher. Ethan setzte sich neben sie. Er sagte kein Wort, als er vor sich hinschaute und er sprach auch nicht, als er den Arm um sie legte und sanft ihre Schulter rieb. Der guten alten Zeiten wegen.

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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Gestern um 7:44 pm

Da drinnen herrschte wirklich eine großartige Stimmung. Alle waren ausgelassen, alle waren fröhlich und glücklich, alle feierten diese große Liebe einfach mit. Es war eigentlich wirklich schön.
Da drinnen. Magnolia war jedoch draußen. Vor ihr stand noch ein halb voller Drink im Gras, der schon eine ganze Weile unangetastet war. Sie vertrug so schon nicht so unendlich viel und die Jungs ließen es heute so richtig Krachen mit ihren Cocktails.
Es war nicht so, als würde Magnolia sich nicht für ihre Mum freuen. Im Gegenteil, sie war wirklich, wirklich froh darüber, ihre Mum überhaupt wieder so glücklich zu sehen. Gerade brachte sie wirklich das ganze RJ zum Strahlen und alle darin befindlichen Menschen wurden davon nur so angesteckt, genauso wie Jake. Die beiden waren glücklich und teilten ihr Glück mit jedem, der es wollte.
Leider war Rosalie nicht hier; das war klar, sie konnte nicht wegen jeden Mist mal schnell von Australien herjetten. Klar ist sie für die Hochzeit hier, aber die Verlobung konnte man ja auslassen. Und so blieb es Magnolia mal wieder ganz alleine überlassen, den verschwindend gering werdenden Teil der Morgans zu repräsentieren. Sie machte sich keine Illusionen, ihre Mum nahm wahrscheinlich doch Jakes Namen an, es gab schließlich nicht genug Greens in diesem Städtchen.
Das brachte sie direkt zu ihrem zweiten Dilemma. Ihr Dad.
Sie feierten diese Verlobung eben weil er nicht mehr hier war. Ihre Mum war dann nicht länger Witwe, sondern die neue Frau von jemanden. Ihr Dad würde so wohl Stück für Stück weiter verdrängt werden und in Vergessenheit geraten. Und ja, davor hatte Maggie panische Angst.
Sie wollte ihren Dad um keinen Preis vergessen, sie wollte sein Erbe hochhalten, sie wollte, dass alle ihn so in Erinnerung behielten wie sie es tat. Aber wie sollte sie das schaffen, wenn sie doch schon langsam vergaß, wie er geduftet hatte? Wenn sie vergaß, wie sich seine Umarmung anfühlte? Wenn sie vergaß, wie seine Stimme klang? Sie konnte zwar auf einen großen Fundus von Fotos und Videos zugreifen, weil ihre Eltern gern genau ALLES dokumentierten. Aber die Stimme ihres Dads auf einem Video zu hören, … es schmerzte und freute sie gleichzeitig. Immer noch. Vielleicht war es irritierend, aber an Abenden wie heute vermisste sie ihn eben sehr. Weil es früher Donna und Julian gewesen waren, im Mittelpunkt einer Party, auf der Tanzfläche, so ausgelassen und verliebt. Jetzt gaben Donna und Jake quasi dasselbe Bild ab, als würde es schlicht keinen Unterschied machen.
Vielleicht lag es ja an dem Alkohol, diese aufkommende Lethargie. Vielleicht beschäftigte Maggie manches doch noch viel mehr, als sie es sich zugestand.
Deswegen war sie nach draußen geflüchtet. Weil sie das Gefühl nicht losgeworden war, in dieser Menschenmasse da drinnen zu ersticken. Ein paar Tränen hatte sie vergossen, aber die waren schon längst getrocknet. Es gab keinen Grund zu weinen, es war ein freudiger Tag.
Sie hatte versucht, Jeremy zu erreichen. Sie dachte, seine Stimme zu hören würde ihr vielleicht schon helfen, sich irgendwie besser oder verstanden zu fühlen. Aber er hob gerade nicht ab, vielleicht schlief er ja schon oder hatte eines dieser exklusiven Geschäftsmeetings. Egal wie, Mags gab es dann schlicht auf und blieb sitzen und starrte in die Dunkelheit – naja, bis sich plötzlich jemand neben sie setzte.
Sie hatte Ethan dann ein wenig aus den Augen verloren bzw. ihn einfach gelassen. Sie wusste, sie fiel manchmal mit der Tür ins Haus und gerade bei Ethan tat sie das gern, um ihn immer ein wenig aus der Reserve zu locken. Aber sie hatte dann selbst eingesehen, dass er einfach seinen Freiraum brauchte und … ihm den mit Penny gelassen. Umso verwunderte war sie wohl, dass er jetzt hier war und sich sogar neben sie setzte. Sie machte zwar den Mund ein wenig auf, um etwas zu sagen, aber merkte wie ihr die Stimme versagen wollte – also sagte sie gar nichts.
Sie sagte auch nichts, als er einfach den Arm um sie legte und sie festhielt. Sie wollte etwas sagen, sie wollte protestieren. Sie wollte ihm sagen, dass er ja nichts mehr für sie empfand, seiner Meinung nach waren sie ja nicht mal mehr richtige Freunde. Wieso machte er das also?! Wieso war er hier, wieso wusste er überhaupt, wo er sie finden konnte. Wieso wusste er verdammt nochmal, was sie gerade brauchte, ohne dass sie es sagen musste?
Denn ja, genau das brauchte Magnolia gerade. Sie brauchte diese Umarmung, dieses Gefühl der Wärme und Geborgenheit. So sehr, dass sie ihren Stolz und Ärger gerade runterschluckte und ihren Kopf an Ethans Schulter legte. Sie blieb eine Weile so sitzen, bevor sie sich irgendwann doch räusperte. Mit ihren Handrücken wischte sie sich ihre noch salzig feuchten Wangen trocken. „Was machst du hier? Geht die Party da drinnen schon zu Ende?“ fragte sie ihn dann leise.

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Look into his angeleyes
One look and you're hypnotized
He'll take your heart and you must pay the price
Look into his angeleyes
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Ethan Green
Prinz Charming?
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BeitragThema: Re: GH Stadtfest - die jüngere Generation    Gestern um 8:37 pm

Ethan hatte ja keine Ahnung von der Summe der Dinge, die da in Magnolias Kopf abging. Das war so viel, er könnte es sich eh nicht merken. Zumal er angetrunken war, da konnte er sich nur an selektives erinnern. Er wusste beispielsweise welche Unterwäsche Magnolia das letzte Mal getragen hatte, als sie hier so gemeinsam saßen. War das sinnvolles Wissen? Durchaus für gewisse Momente. Sollte er es jetzt erwähnen? Besser nicht.
Aber während Ethan an so etwas dachte, reagierte er wohl schon komplett intuitiv auf Magnolia und wie sie da saß.
Und er merkte, wie es ihm selbst gut tat, sie so zu berühren. Es war die Umarmung alter Freunde, alles ganz harmlos. Und trotzdem wurde ihm wärmer und er fühlte sich gleich behaglicher.
Als Mags sich langsam aber sicher an ihn lehnte, drückte E nur sein Gesicht an ihren Kopf und presste sanft seine Lippen gegen ihr Haar. Sie duftete so gut. Ob sie anderes Shampoo benutzte als früher? Früher hatte sie immer das mit Kokosduft benutzt, Ethan hatte es irgendwann selbst ausprobiert und für perfekt befunden, aber als mit Mags Schluss gewesen war, war er es auch leid gewesen, selbst nach ihrem Shampoo zu riechen und er war umgestiegen auf etwas super männliches.
Ethan schnappte aus seinen Gedanken, als Mags sprach. Er sah sie an und war überrascht, Tränen auf ihren Wangen zu sehen. Was war nur los? Hätte er wohl doch nachfragen sollen statt erstmal einen auf weltbesten Umarmer zu tun? Dabei war er das, er war ein Green, sie gewannen da jeden Contest. Sollte er das mal als GH-Contest vorschlagen?
Ethan schüttelte leicht den Kopf, um sich wieder zu konzentrieren. "Ich glaube die Party da drin ist noch lange nicht zu Ende. Savannah hat den DJ angeflirtet und jetzt spielen sie all die alten Lieder und alle da drin fühlen sich jung und tanzen auch so." Ethan grinste leicht. "Unsere Eltern auch.", fügte er hinzu als hatte der Nachsatz gefehlt.
"Hattest du einen schönen Tag heute?", fragte er dann, seine Stimme ganz sanft, geradezu behutsam. Er wollte sie nicht direkt fragen, was los war. Erst wollte er sie ablenken und sie an Schönes denken lassen und dann würde sie irgendwann, wenn sie so weit war, schon darauf zu sprechen kommen, wieso sie draußen saß und weinte statt drinnen peinlich auf der Theke zu tanzen.

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I'm trying to hold my breath
Let it stay this way
Can't let this moment end
You set off a dream with me
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GH Stadtfest - die jüngere Generation

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